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2 Siege für die Baden Volleys SSC

Volleyball

Zunächst setzten sie sich klar und ungefährdet mit 3:0 gegen das Volleyball Internat Frankfurt durch. Im zweiten Spiel des Wochenendes gab es dann gegen die Blue Volleys Gotha einen Volleyball-Krimi, in dem die Karlsruher ein 0:2 in einen Tiebreak-Erfolg drehten.

Schnörkellos und hochkonzentriert – besser kann der Auftritt der Baden Volleys gegen den deutschen Volleyballnachwuchs vom Volleyball Internat Frankfurt nicht beschrieben werden. In den knapp 80 Minuten ließ die Mannschaft von Antonio Bonelli nie locker. Allein Lukas Jaeger, der auch zum MVP der Partie gekürt wurde, feuerte in den drei Sätzen 22 Aufschläge über das Netz. „Sowas habe ich ihn meiner Karriere noch nie gesehen“, war selbst Bonelli beeindruckt von seinem Außenangreifer.

„Wir haben unseren Volleyball sehr konsequent gespielt. Mit klaren taktischen Vorgaben und Disziplin“, so Bonelli. „Das haben die Jungs hervorragend gemacht.“ Für die Baden Volleys war es also das perfekte Warmspielen für das Kracherspiel am Folgetag, während die Jungs vom Internat zunehmend überfordert wirkten. Aber damit umzugehen steht sicherlich auch im Lehrplan der Kaderschmiede und zukünftig dürfte der deutsche Volleyball noch viel Spaß mit dem ein oder anderen Talent aus diesem Stall haben.
 
Doch so ganz hatten die Baden Volleys ihre Form vom Samstag nicht in den Sonntag bringen können. Auf der anderen Netzseite stand mit dem Tabellenvierten Blue Volleys Gotha auch ein ganz anderers Kaliber. „Wir mussten erstmal akzeptieren, dass es nicht so ein Selbstläufer wird, wie gestern gegen Frankfurt“, meinte Kapitän Jens Sandmeier. „Als wir es dann getan haben, lagen wir schon 0:2 hinten.“

Nichts war von dem Selbstbewusstsein und der Selbstverständnis zu spüren, mit dem die Baden Volleys das Internat zerlegt hatten. Fest wirkten sie selbst wie Schulbuben, die ordentlich vorgeführt wurden. Und um genau zu sein, lagen die Karlsruher im dritten Durchgang auch schon wieder mit 10:15 zurück und nicht wenige in der Halle glaubten, dass hier doch recht schnell Schluss sein würde.
„Wir hatten komplett den Faden verloren und die Emotionen gingen in die falsche Richtung. Da sind wir etwas auseinander gebrochen“, resümierte Bonelli. Stabil hingegen stand der Block der Thüringer – die ihre Erfolge mit diesem lautstarkt mit „Ostblock, Ostblock“ feierten. Die vom SSC gewählte Option Brechstange fruchtete bei der Gothaer Wand nicht. Doch während sich die Karlsruher auf dem Feld mit der Brechstange abmühten, arbeiteten die Strategen auf der Bank mit Hirn und Kreativität. „Markus Wintergerst, Jens-Peter Neuberth und Ercan Keskin haben einen Riesenjob gemacht“, lobt Bonelli. „Was wir da gemeinsam taktisch noch nachjustieren konnten, ist mindestens einen der zwei Punkte heute wert.“ Dass die Mannschaft es auf dem Feld umsetzen konnte zeigte sich dann nach und nach. Dazu hat der Zuspielerwechsel von Thomas Heidebrecht auf den späteren MVP Fabian Schmidt gefruchtet. 
 
Der pumpte nach dem Spiel wie ein Maikäfer, ein Erkältung und Fieber hatten ihn für das Frankfurtspiel noch außer Gefecht gesetzt, nun war er keine 24 Stunden später der Mann, an dem die Wende bei den Baden Volleys sichtbar wurde. „Wir bekamen klare Anweisungen für eine neue Vorgehensweise, das haben wir immer besser umgesetzt“, so Schmidt. „Wir haben die Mitte mehr ins Spiel gebracht und wenn ein Spieler heiß läuft, dann gibt man ihm den Ball.“ Jener Spieler war Kapitän Jens Sandmeier. „Klar ist man darauf vorbereitet, dann viele Bälle zu bekommen. Und wenn ich die nicht gern versenken würde, würde ich Volleyball auch nicht mögen“, sagte der Kapitän mit einem breiten Grinsen.

Quasi allein machte er mit drei Punkten und einem krachenden Block in Satz drei aus einem 14:16 eine 18:16-Führung. Weckte die Halle wieder auf und riss sein Team mit. Der erste der ihm folgte, war der junge Robin Stolle, der seine bislang beste Partie im rot-gelben Dress der Baden Volleys spielte. Mit Sandmeiers Jens sorgte er in der Crunchtime des dritten Satzes für Punkte und blieb in der Hitze des Matches eiskalt. Den Satzball zum 29:27 machte der 19-jährige dann mit seinem Block und brachte die Halle zum toben. „Das hat Robin hervorragend gemacht. Aber auch die anderen jungen Spieler, Laurin Derr, Alex Spintzyk und Daniel Brose, haben ihre Aufgaben mit Bravour gelöst“, so Bonelli. „Und es ist wirklich nicht einfach, in ein solches Spiel hineinzukommen.“ Dass Gotha einen Matchball verballerte, darf hier natürlich auch nicht unerwähnt bleiben.
„Wir haben es während dem Spiel geschafft, unseren Charakter zu ändern“ zog Libero Benjamin Dollhofer Bilanz. „Zunächst haben wir eher das Spiel von Gotha gespielt, die einen guten Block und stabile Außenangreifer hatten. Ab dem dritten Satz haben wir den Kopf eingeschaltet. Und wir haben auf die Taktik vertraut, die wir von unserem Trainerteam mitgegeben bekommen haben - und es dann durchgezogen.“ Und so kamen die Baden Volleys dann im fünften Satz auch ins Rollen und in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums gab es kein Halten mehr. „Wenn wir so spielen, sind wir nur ganz schwer zu schlagen“, meinte Bonelli nach der Partie. Bleibt zu hoffen, dass seine Jungs in Satz fünf ganz genau aufgepasst haben, wie es lief. Denn in zwei Wochen steht das nächste Topspiel der Liga für sie an, wenn sie beim Tabellendritten Schwaig zu Gast sind.

Baden Volleys SSC Karlsruhe
www.instagram.com/badenvolleys.sscka
www.facebook.com/BADENVOLLEYS.SSCKA  


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