Allround-Sport

Funktionsgymnastik: Muskeltraining mit und ohne Kleingeräte, Stretching, Training von Koordination und Gleichgewicht, Körperwahrnehmung und Entspannung.
 
Ballspiele: insbesondere Fußball-Schnürles und „Senioren“-Volleyball.
 
Unsere Funktionsgymnastik zielt insbesondere auf die 60+ Generation ab (nach oben keine Grenzen). Sie trägt zur Kräftigung der Muskulatur und zur Verbesserung der Koordinationsfähigkeit bei. Durch die Kräftigung der stabilisierenden Rumpfmuskulatur bei gleichzeitiger Mobilisation verbessert sich die Körperhaltung.


Die Gelenke werden mobilisiert , die Muskulatur, die Sehnen und die Bänder werden schonend belastet und gedehnt. Schonend bedeutet aber nicht, dass die Übungselemente nicht anstrengend sein können. Aufgrund der vielen funktionellen Bewegungsmuster kann man durchaus richtig gefordert werden.
 
Es fließen auch Elemente z. B. aus der Wirbelsäulengymnastik, der Rückenschule und der Beckenbodengymnastik ein. In den Übungsstunden kommen unterstützend u. a. leichte Hanteln und Therabänder zeitweise zum Einsatz.
 
Vor den Ballspielen wird sich mit der Funktionsgymnastik aufgewärmt. Dadurch ist eine optimale Vorbereitung auf die Ballspiele gegeben. Funktionsgymnastik und Ballspiele sind somit eine ideale Kombination für den gesamten Bewegungsapparat.
 
Wichtig zu wissen: Frauen und Männer mit Einschränkungen können sich in einer ganz besonderen Stunde fit halten (fit für's hohe Alter). Denn alle Übungsformen werden im Gehen und im Sitzen ausgeführt. Also ganz ohne Übungen im Knien oder im Liegen! Inhalte sind ein ganzheitliches Rundumprogramm für Ausdauer, Kräftigung, Haltungsschulung, Koordination, Gleichgewicht, Gedächtnis, Beweglichkeit und Entspannung.

 

Also, auf zum Allround-Sport, denn Bewegung tut gut!

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Der Allround-Sport bietet neben den sportlichen Aktivitäten auch ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm, insbesondere in Form von Ausflügen und Besichtigungen, an.

 

Allround-Sport unterwegs:

 

Am 11. April konnten wir eine Führung durch das Max Rubner-Institut (Bundesforschungsinstitut für Ernährung u. Lebensmittel) in der Haid-und-Neu-Straße wahrnehmen. 30 Interessierte waren darüber erstaunt, mit wie vielen Aufgaben dieses Institut betraut ist. An vier Standorten (Hauptsitz ist Karlsruhe) forschen Wissenschaftler/-innen zu Fragen rund um Ernährung und Lebensmittel. Forschungsschwerpunkt ist der gesundheitliche Verbraucherschutz im Bereich Ernährung. Das Institut berät das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf diesem Gebiet.

 

 

 

 

 

Am 16. Mai machten sich um 9:00 Uhr 23 Personen mit dem Bus auf den Weg zum Wasserwerk Rheinwald. Wir wurden von Herrn Dürrschnabel in Empfang genommen. Unter seiner Führung konnten wir das "größte und leistungsfähigste Karlsruher Wasserwerk" der Stadtwerke Karlsruhe, das seit 1977 in Betrieb ist, besichtigen.

 

Wir haben erfahren wo das Karlsruher Trinkwasser herkommt, wie es aufbereitet und transportiert wird und warum es ein Durstlöscher ist. Wie alle Karlsruher Wasserwerke ist es von ausgedehnten Waldgebieten umgeben, so dass ein erstklassiges Grundwasser zur Verfügung steht. Aus 17 Tiefbrunnen wird Grundwasser gefördert, maximal 50.400 m³ Trinkwasser kann das Wasserwerk pro Tag zur Verfügung stellen. Nach rd. 2 ½ Stunden war die äußerst interessante und kurzweilige Veranstaltung beendet. Danach ging es zum Mittagessen in die Germania Klause nach Würmersheim. Das Essen war ausgezeichnet. Gestärkt traten wir die Rückfahrt an. Um 15:00 Uhr trafen wir wieder beim SSC-Zentrum ein.

 

 

Am 4. Juli, einem herrlichen Sommertag, machten sich 13 Personen mit einem Kleinbus auf den Weg nach Neuenbürg. Am Vormittag stand die Erkundung des Besucherbergwerks „Frisch Glück“ und am Nachmittag die Besichtigung des Schlosses Neuenbürg auf dem Programm.

 

Da sich alle überpünktlich am SSC-Zentrum eingefunden hatten fuhr der Bus früher als geplant los. Mit der Folge, dass wir aufgrund des reibungslosen Verkehrs eine halbe Stunde zu früh dort waren. Aufgrund des hervorragenden Wetters schlug sich dies nicht negativ auf die Stimmung nieder. Die herrlich Schwarzwaldluft bekam uns sehr gut.

 

Um 11 Uhr ging’s mit der Einkleidung los. Wir wurden von Herrn Göbel, der uns durch die Stollen führte, eingekleidet. Jeder wurde mit Helm und Umhang ausgestattet. Schon beim ersten Schritt in das Bergwerk spürten wir, dass es deutlich kälter wurde. Die Temperatur im Stollen lag bei 6 Grad. 

 

 

Herr Göbel startet gleich mit seinen sehr interessanten Erläuterungen. Wir erfuhren im Verlauf der Führung u. a., dass schon vor mehr als 2.500 Jahren die Kelten dort das stark manganhaltige Eisenerz abgebaut und verhüttet haben. Die Hauptbetriebsperiode war von 1770 bis 1866. Ab 1866 kam der Bergbau zum Erliegen, die Vorräte waren erschöpft und die Nachfrage sank.

 

 

1978 nahm der Verein „Frisch Glück“ die Stollen in seine Obhut. Nach siebenjähriger mühsamer Arbeit konnte 1985 das Bergwerk der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

 

Während der Besichtigung, die uns über drei Sohlen führte, erfuhren wir auch vieles über das Leben der Bergleute. Diese hatten einen 12-Stundentag und dies 6 Tage in der Woche. Feiertage gab es keine, d. h., frei Tage waren nur die Sonntage.

 

Unser Weg führte uns zu mineralienreichen Ganggesteinen, die in ihrer Vielzahl ein naturgetreues Bild der ursprünglichen Gangfüllung zeigten. Vor allem Eisenerz und auch der Schwerspat verleihen den Stollen ihren beeindruckenden Charakter.

 

Stellenweise mussten wir die Stollen in gebückter Haltung durchschreiten. Es war gut, dass wir mit einem Helm unterwegs waren.

 

Ursprünglich sollte die Führung nur eine Stunde dauern. Herr Göbel hatte aber so viel Interessantes zu sagen und zu zeigen, dass die Zeit sehr schnell verging. Als wir den Stollen verließen, was mit einem Wärmeschock verbunden war, waren 2 Stunden vergangen. Es war bereits 13 Uhr und um 14 Uhr, sollte die Schlossführung losgehen. Wir mussten daher relativ rasch unser vorbestelltes Mittagessen an der Stollenschänke einnehmen.

 

Kurz nach zwei Uhr waren wir mehr oder weniger pünktlich beim Schloss Neuenbürg. Unser Führer, Herr Klingbeil, legte gleich mit geschichtlichen Ausführungen los. Während der 1 ½ stündigen Führung erfuhren wir etliches über die 800-jährige Geschichte von Schloss Neuenbürg. Zu sehen bekamen wir insbesondere den 400 qm großen Schlosskeller, die Wildküche, den Pferdestall mit Kreuzgratgewölbe und den sonnenüberfluteten Schlossgarten. Gezeigt wurde uns auch das ursprünglich wuchtige Gebäude in der Hinteren Burg, das aber nur noch als imposante Ruine dasteht. Erhalten geblieben sind nur noch die relativ dicken Außenmauern.

 

 

Die hoch über Neuenbürg liegende dreieckige Schlossanlage beherbergt heute ein kleines Museum und eine Gastronomie.

 

(im großen Schlosskeller)

 

Auch hier dauerte die Führung ebenfalls länger als gedacht, sodass wir uns erst gegen 15:30 Uhr auf den Rückweg machten. Aufgrund von Baustellen und hohem Verkehrsaufkommen auf der A8 verlief die Busfahrt recht zähflüssig. Trotzdem erreichten wir frohgelaunt und mit vielen Eindrücken bepackt wieder unser SSC-Zentrum. Ein sehr gelungener Ausflug hatte sein sonniges Ende gefunden.

 

Als nächstes steht auf dem Programm:

 

23. Oktober 2019: Bundesanstalt für Wasserbau – BAW; Kußmaulstr. 17, 76187 KA

 

Die BAW ist eine zentrale technisch-wissenschaftliche Bundesoberbehörde zur Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Kernaufgabe ist die Beratung der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) in allen verkehrswasserbaulichen Fragen, insbesondere die Begutachtung von verkehrswasserbaulichen Anlagen und Einrichtungen der Wasserstraßeninfrastruktur.

 

Eigene Anfahrt zur BAW. Es bietet sich an, Fahrgemeinschaften zu bilden.

 

Die Führung dauert etwa 1 ½ Stunden. Es dürfen maximal 20 Personen kommen.

 

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf EUR 5,00.

 

Anmeldeschluss: 17. Oktober

 

Hinweis:

Sofern die maximale Teilnehmerzahl nicht durch Mitglieder des Allround-Sports (und deren Angehörigen) ausgeschöpft wird, sind Gäste bei unseren Ausflügen gerne willkommen.

 

Anfragen an Gunther Zemann: gunther.zemann@web.de oder Tel. 0721/686816

 

Auf der Agenda des Allround-Sport stehen für 2019 noch folgende Termine:

 

23. Juli: Halbzeitfete in der Denkfabrik

 

17. Dezember: Jahresabschlussfeier in der Denkfabrik

 

 

 

Der Sommer ist da

 

 

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Sportart
Zeit
Geschl.
Alter

Ort
Ansprechpartner/Trainer

Allround-Sport
Gymnastik
Di
10:00-10:55
Er
ab 50
SSC-Sport 21/Halle A
Alwina Möricke
Allround-Sport
Gymnastik
Fr
09:00-10:00
Sie+Er
ab 50
SSC-Sport 21/Halle B
Alwina Möricke
Allround-Sport
Ballspiele
Fr
10:00-11:00
Sie+Er
ab 50
SSC-Sport 21/Halle B
Gunther Zemann

Sportart
Zeit
Geschl.
Alter

Ort
Ansprechpartner/Trainer

Fit fürs hohe Alter
Seniorensport
Di
09:45-10:45
Sie+Er
ab 50
SSC-Kita/Halle unten
Marianne Kapuste
Fit fürs hohe Alter
Seniorensport
Mi
11:00-12:00
Sie
ab 50
SSC-Studio/Aerobic-Raum
Marianne Kapuste

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