Das ist Badminton

Badminton ist Sport

Auf den ersten Blick sieht Badminton zwar wie das gute alte Federballspiel aus, hat aber nur noch wenig mit ihm gemeinsam. Während beim Federballspielen der Ball möglichst lange in der Luft bleiben soll, versucht der Badmintonspieler auf einem 13,40 x 5,18 Meter großen Feld seinen Gegner so auszutricksen, dass er den Ball nicht mehr erwischt.
Wie beim Tennis trennt ein Netz die beiden Parteien.

Badminton kann man leicht lernen. Wichtig sind natürlich Technik und Taktik, denn sonst wird man von einem strategisch spielenden Gegner von einer Ecke des Spielfeldes in die andere gejagt. Einige Trainerstunden zum Erlernen der richtigen Schlagtechnik sollte sich derjenige, der ernsthaft Badminton spielen möchte, gönnen.

Gespielt wird im neuen Gebäude des SSC – dem SPORT 21 auf 5 Feldern, die speziell für das schnelle Rückschlagspiel konstruiert wurden. Die Plätze kann man buchen.

Weitere interessante Informationen über die tolle Sportart Badminton finden Sie beispielsweise unter http://www.bwbv.de/, der Homepage des Badminton-Landesverbands Baden-Württemberg.


...http://www.bwbv.de/

Das brauchen Sie für Badminton

Das brauchen Sie für Badminton
Beim Badminton gibt es keine Kleiderordnung. Jeder trägt das, worin er oder sie sich wohl fühlt. Zu bedenken ist, dass die Hose Ausfallschritte mitmachen muss, ohne zu platzen. Sie sollte also entsprechend weit oder aus elastischem Material sein.


Gute Schuhe sind das A & O für alle, die regelmäßig Badminton spielen. Der ständige Richtungswechsel beim Spiel beansprucht Bänder und Gelenke. Ein Schuh, der dem Fußgelenk stabilen Halt verleiht, dessen Sohle rutschfest und mit einer guten Dämpfung ausgestattet ist, fängt ein wenig von dieser Belastung auf. Joggingschuhe sind nicht zum Badminton spielen geeignet. Sie haben nur eine geringe Seitenstabilität, bei seitlichen Bewegungen knickt der Fuß leicht um. Achten Sie auch darauf, dass die Sohle nicht färbt und schwarze Streifen auf dem Hallenboden hinterlässt.


Das zweite wirklich wichtige Utensil beim Badminton ist der Schläger. Es gibt Modelle in etlichen Preislagen, Qualitäten, Farben und Formen. Anfänger sollten sich zunächst einmal im Center oder bei Freunden Schläger ausleihen und probieren, wie sie damit zurechtkommen. Wenn Sie gleich mit einem eigenen Schläger starten wollen: Für den Anfang reicht ein Modell um die fünfzig Euro sicher aus. Achten Sie darauf, dass Schlägerkopf und Schaft aus einem Stück sind. Das ermöglicht eine bessere Kraftübertragung auf den Ball. Beim zweigeteilten (günstigeren) Schläger sind Schlägerkopf und -schaft durch ein T-Stück verbunden.

Könner suchen ihren Schläger nach bevorzugter Spielart aus: Bestimmte Modelle unterstützen eher das Angriffsspiel, andere die Verteidigung. Leichte Schläger beschleunigen in der Regel besser. Auch das Material (Stahl, Alu oder Carbon) hat einen Einfluss auf die Spieleigenschaften und die Haltbarkeit des Schlägers. Außerdem kann man zwischen Natur oder Kunstdarmsaiten wählen. Diese Feinheiten brauchen Anfänger oder Gelegenheitsspieler jedoch noch nicht zu interessieren.


Sie sind mit der günstigen Variante meist gut bedient. Das Gleiche gilt auch für die Bälle Bälle. Die Version aus Enten- und Gänsefedern ist teurer und fliegt anfangs auch wesentlich besser. Nach einigen harten oder unsauberen Schlägen verlieren sie ihre guten Flugeigenschaften jedoch rasch. Kunststoffbälle fliegen zwar nicht ganz so gut, halten dafür aber wesentlich länger.

Badminton – der Gesundheit zuliebe

Badminton – der Gesundheit zuliebe
Als sanfter Gesundheitssport kann Badminton nicht gerade bezeichnet werden. Sowohl für Herz und Kreislauf als auch für den Bewegungsapparat ist das Spiel eine hohe Belastung. Für fitte Zeitgenossen kann Badminton allerdings die ideale Sportart sein, um Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Koordination und Flexibilität gleichzeitig zu trainieren.

Vorsicht: Untrainierte oder Übergewichtige sind im Eifer des Gefechts schnell überfordert. Das gibt nicht nur Muskelkater am nächsten Tag, sondern die Belastungsspitzen können auch Herz und Kreislauf schaden. Für gesunde Anfänger ist der Sport jedoch unbedenklich, weil eine hohe Geschwindigkeit am Anfang noch nicht aufgebracht wird.

Bei bereits bestehenden Herz-Kreislauf-Schädigungen, Herzinfarkt, Bluthochdruck etc. ist Badminton als Wettkampfspiel nicht geeignet. Menschen mit niedrigem Blutdruck bringt das rasante Spiel hingegen richtig in Wallung. Der Zwischenspurt, der beim Joggen oft schwer fällt, geschieht hier spielerisch fast nebenbei.

Muskulatur und Gelenke sind während des Badmintonspiels ebenfalls stark gefordert. Die Gefahr von Muskelfaserriss, Bänderriss oder -dehnung besteht vor allem dann, wenn Spieler von null auf hundert durchstarten. Um dem vorzubeugen, ist ein langsames Aufwärmen und Vordehnen sehr wichtig. Wer seiner Gesundheit Gutes tun will, sollte nicht zu ehrgeizig sein.

Ein kontinuierliches Spielen mit langen Ballwechseln und kurzen Pausen nützt dem Körper wesentlich mehr als extreme Belastungsspitzen und häufige Pausen, weil der Ball allzu schnell auf dem Boden oder im Netz landet